Archive für August 2008

Wer vermisst eine Pygmäe?

Als ich heute aufstand, war die Welt noch in Ordnung. Ich habe meine Kolonien mit einem Mehlwurm gefüttert, der aber teilweise ziemlich schwarz wurde. Die Teile kamen also auch ziemlich rasch in die Mülltonne.

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Meine gute Laune verflog aber, als ich in meinem Augenwinkel einen kleinen Schatten auf dem Tisch vernahm. Oh nein, eine Pygmäe lief da herum und ich wusste nicht, zu welcher Kolonie sie gehörte. Dazu kommt noch, dass die massive PTFE Barriere wohl für die Katz war. Schneller Kontrollblick: Kolonie 1 könnte vielleicht eine Pygmäe vermissen, Kolonie 2 war noch vollzählig und Kolonie 4 hat eine Arbeiterin weniger als gestern.

Ich nahm also ein Stück Papier und ließ die Ausreißerin darauf krabbeln, damit ich sie bei Kolonie 4 absetzen konnte. Schnell verschwand sie in das Reagenzglas und wird eine Zeit lang von den anderen beschnuppert. Plötzlich verbiss sich eine Arbeiterin in die neue, während die anderen sie eher ignorierten. Wenn sie nicht zu dieser Kolonie gehört, wo ist bitte dann sonst die fehlende Pygmäe? Vielleicht sind schon ein paar mehr ausgebrochen und ich habe es bisher nur nicht gemerkt.

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Was blieb mir anderes übrig, als Deckel auf die Wannen zu legen. Die Arbeiterinnen werden von Tag zu Tag mutiger und gehen manchmal auf Erkundungstour. Einige konnte ich sogar beim Klettern erwischen. Zwar schien die Arena mit Kolonie 2 sicher zu sein, die beiden anderen Wannen konnten aber beklettert werden.

Naja, wenigstens kann ich vermelden, dass Königin 2 mittlerweile fünf Pygmäen hat. Königin 3 hat soeben auch ihre erste Pygmäe beim Schlüpfen geholfen. Königin 4 kann derzeit noch mit 5 Arbeiterinnen aufwarten, aber wer weiß, ob die Hinzugesetzte die heutige Nacht überleben wird. Kolonie 1 kann ich leider schlecht zählen, da sie im alten Nest ziemlich viele Versteckmögichkeiten haben.

Auch einen Verlust muss ich heute vermelden. Ich habe eine Leiche wieder bei Kolonie 2 entdeckt. Die schien wohl seit längerem in der Arena zu liegen. Jedenfalls habe ich diese Arbeiterin seit ein paar Tagen vermisst.

Große Volkszählung

Heute wollte ich es genau wissen und habe versucht meine Ameisen zu zählen. Dafür habe ich von jeder hochfrequentierten Kammer ein Foto geschossen und anschließend die Köpfe gezählt. Das Ergebnis war erschreckend und wich deutlich von meinen bisherigen Schätzungen ab!

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Gezählt habe ich 286 Ameisen! Ständig sehe ich, wie frische Arbeiterinnen gesäubert werden und ein Ende ist nicht in Sicht. Alleine die gigantische Eiertraube zeugt von einer äußerst fertilen Königin. Möglicherweise erreichen wir vor der Winterruhe noch die 400er Marke. Na dann, abwarten und Fencheltee trinken.

Ytongschnitzer

Es gab wieder haufenweise Nachwuchs. Während der letzten 24 Stunden sind insgesamt fünf Pygmäen geschlüpft. Aktuell sind somit bei Königin 2 und 4 jeweils drei Pygmäen.

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Die Nacktpuppe von Königin 2 ist auch etwas dunkler geworden. Wohlgemerkt, ich spreche im singular. Die andere Nacktpuppe ist seit einiger Zeit auf mysteriöser Weise verschwunden.

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Zum Trost habe ich mich heute mit einem nigelnagelneuem Ytongnest beschenkt. Leider sind mir zwei kleine Konstruktionsfehler unterlaufen, aber schauen wir uns das Nest erstmal an:

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Das Nest besteht zuerstmal aus einem 1 cm breiten Hauptgang, der in die Tiefe führt. Ich hätte den Gang ja noch ein paar Millimeter breiter gemacht, aber bei so einem kleinen Ytong (28×20x5) würde das nicht gut aussehen. Mit 1 cm sollte kein Honigtopf steckenbleiben.

Im oberen Bereich sind sechs Kammern angeordnet, die eher trocken bleiben sollen. In der Natur werden Puppen nämlich nah an der oberfläche, wo es trocken und warm ist, gelagert. Weiter unten habe ich zwei große Honigtopfkammern gemeißelt, die permanent feucht sein werden. Wie ihr unschwer erkennen könnt, fehlt die Rückwand bei beiden Kammern. Keine Angst, auf der Rückseite befindet sich auch noch eine Acrylglasscheibe. Ich erhoffe mir, dass die Honigtöpfe durch das von hinten einfallende Licht besonders schön zur Geltung kommen.Leider habe ich in der oberen Kammer ein wenig zu viel weggemeißelt. In der unteren Kammer ist das Loch in der Rückwand nicht zu groß, was ich optisch auch besser finde. Leider hatte ich keine Lust mehr gehabt, einen neuen Ytong zu bearbeiten.

Ganz oben sitzt der große Eingang, der an der breitesten Stelle 2 cm Durchmesser hat. Leider fiel mir erst jetzt auf, dass der Schlauch, der zum Eingang führt, viel zu Steil ausfallen würde. Besonders die Königin und die schweren Honigtöpfe könnten bei einem Umzug große Probleme beim klettern bekommen. Ich stopfte also den oberen Eingang mit Watte zu und bohrte unten, links neben der untersten Honigtopfkammer, einen weiteren Eingang. Kleine optische Makel, aber nichts, was die Funktion beeinträchtigt. Bewässert wird der Stein dann von unten.

Wurmknacker

Ich habe vor kurzem einen ganzen Mehlwurm in die Arena geworfen. Es wird ja oft gesagt, dass Mehlwürmer mit ihrem dicken Chitinpanzer besonders schwer zu knacken sind. Da meine 130 Frau starke Kolonie schon viele Majorinnen besitzt, sollte so ein Würmchen kein Problem darstellen. Immerhin knacken sie ja auch harte Körner.

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Der Wurm wurde sofort als Beute erkannt und in das Nest gezogen. Unmittelbar im Nest kamen noch mehr Arbeiterinnen zur Hilfe und zogen das Tier in die unterste Ebene, wo sie im engen Gang dann anfingen an den Wurm zu arbeiten. Immer mehr kleinere Arbeiterinnen gesellten sich dazu bis der Wurm fast vollständig mit Ameisen bedeckt war. Dies hat aber alles nichts geholfen.

Nach einer halben Stunde kam eine Arbeiterin auf die Idee den Wurm in die Kammer darüber zu ziehen, wo auch einige Majorinnen an kleineren Mehlwurmstückchen fraßen. Als sie endlich mit der Mahlzeit fertig waren, rückten die Majorinnen aus, um den unaufgeschnittenen Mehlwurm aufzuknacken. Zwanzig Minuten später konnte ich bereits einen deutlichen Schnitt erkennen. Von da an war es ein leichtes den Wurm zu zerteilen.

Gesund!

Wo Königin 2 total versagt hat, war Königin 4, ehemals die rote Königin genannt, umso erfolgreicher. Seit heute morgen sitzt eine kleine Pygmäe im Reagenzglas und schaute mich mit riesigen Augen an. Anfangs war ich mir noch unsicher, ob sie wirklich lebt, aber als die Pygmäe anfing mit den Fühlern hin und her zu wippen, fiel mir ein Ytongklotz vom Herzen.

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Ich machte also das Reagenzglas auf, entfernte das klebrige Stück Mehlwurm und legte es in die vorbereitete Arena. Eine Honigfütterung spare ich mir erstmal. Arbeiterinnen gehen nicht aus dem Nest, solange sie noch hell sind.

Kolonie 1 ist heute, als ich bei der Arbeit war, teilweise in das Reagenzglas gezogen. Sie haben immerhin schon die Eier zu der feuchten Watte gebracht. Es sind auch permanent vier Pygmäen dort, die in der Nähe der Eier bleiben. Anscheinend wird es im alten Nest ungemüdlich trocken, jedoch nicht trocken genug, um die Königin und die Puppen zum Umzug zu verleiten. Es ist aber nur noch eine Frage der Zeit.

Fütterung

Nach langem Warten konnte ich endlich die tote Pygmäe aus dem Reagenzglas entfernen. Den Leichnahm habe ich in eine kleine Feige-Wodka Flasche hineingegeben. Hinzu kam noch ein Tropfen Spülmittel und das ganze war dann versandbereit. Verschicken werde ich das Päckchen zu einem Bekannten, der Zugang zu einem Binokular und dem Bestimmungsschlüssel hat. Ich hoffe nur, das die Pygmäe in einem brauchbaren Zustand ist.

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Um meine Königinnen weiterhin zu unterstützen, vor allem Königin 2, die Unmengen an Larven hat, habe ich heute wieder Mehlwurmstücke verteilt. Königin 2 und 4, die diese Prozedur schon kannten, stürtzten sich sofort auf die Beute. Königin 3, die schüchterne Königin, hat noch lange gezögert, bis sie sich rantraute.

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Bei Kolonie 1 scheinen die Arbeiterinnen auf den Geschmack gekommen zu sein. Nachdem sie ja bereits eine Mehlwurmhälfte angeknabbert haben - das Teil liegt immernoch im Nest - scheint dieses Futtertier in das Beuteschema abgelegt worden zu sein. Diesmal gab es kein zögern mehr. Sofort saß eine Arbeiterin auf dem Mehlwurm und leckte ausgiebig daran. Vielleicht liegt es auch nur an der gestiegenen Population. Mittlerweile müssten jetzt 10 Pygmäen im Nest herumwuseln.

Fehlgeburt

Ich muss leider den ersten Todesfall verkünden. Die Pygmäe, die gestern bei Königin 2 zur Welt kam, blieb bis jetzt regungslos liegen. Ich gehe davon aus, dass sie tot aus dem Kokon herausgezogen wurde.

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Ich wollte die kleine Arbeiterin in Alkohol einlegen und dann zur genauen Artbestimmung einschicken, aber die Königin weigert sich bisher vehement die Leiche zum Eingang zu tragen. Stattdessen liegt der leblose Körper mitten auf dem Bruthaufen. Soll ich vielleicht doch noch Hoffnung haben? Sie hat sich immerhin schon dunkel gefärbt.

Königin 3 hat sich von dem gestrigen Tag erholen können. Mittlerweile hat sie sogar schon fünf Eier gelegt. Leider bleibt sie extrem Schreckhaft, was mir bereits seit Beginn des Projektes mehrmals aufgefallen war.

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Königin 1 habe ich heute wieder einen Mehlwurm angeboten. Nach anfänglichem ignorieren, habe ich das Stückchen in den Eingangsbereich geschoben. Erst dann entschlossen sich die Arbeiterinnen den Mehlwurm weiter ins Nestinnere zu ziehen.

Trennung

Ich habe meine Königinnen Nummern gegeben, damit beim Bericht schreiben keine Verwirrung verursache. Die Königin, die zuerst Pygmäen bekommen hat, soll fortan nun als Königin 1 im Lande bekannt sein. Sie hat seit gerade eben stolze sieben Pygmäen. Es ist aber schwer, alle in dem Nest zu erkennen und in das neue Reagenzglas wollen sie noch nicht umziehen. Solange es im alten Nest noch feucht genug ist, mache ich mir keine Gedanken. Erst wenn es zu trocken wird, wird es kritisch.

Honig füttere ich heute nicht mehr, da meine Königin 1 bereits physogastrisch ist, also eine ausgedehnte Gaster hat. Wir wollen ja nicht, dass sie zu einem Honigtopf wird.

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Derweil habe ich mich heute entschlossen, meine Pleometrosegeminschaft aufzulösen. Mein dominante Königin, Königin 2, scheint zwar recht fit auszusehen, dahingegen sieht meine unterwürfige Königin, Königin 3 leicht mager aus. Ich wollte das dürre Tierchen ein eigenes Heim geben und ein wenig zufüttern. Aber wie bekomme ich sie überhaupt aus dem Reagenzglas heraus?

Gleich nach dem Öffnen der Watte verzog sich die Königin 3 schnell ins Nestinnere. Ich musste also erstmal den richtigen Augenblick abwarten, bis sie wieder in die Nähe des Eingangs kommt. Als dies geschieh, versuchte ich mit meiner Federstahlpinzette eines ihrer Beinchen zu erfassen. Leider schlüpfte sie immer wieder aus meinem Griff heraus. Immer wieder versuchte sie sich durch Bisse und Säureattacken sich zu wehren, aber ich schaffte es am Ende doch noch sie heraus zu holen. Ich konnte ebenfalls noch eine Puppe herausholen. Weitere Puppen waren nicht möglich, da sie viel zu tief im RG lagen und aneinander klebten.

Im neuen Reagenzglas schien sie sich noch nicht eingelebt zu haben. Erst nach drei Stunden hat sie sich etwas beruhigt. Bevor ich aber Futter hinzugebe, werde ich noch die Nacht abwarten.

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Soeben hat Königin 2 auch ihre erste Pygmäe aus dem Kokon gezogen. Diese liegt derzeit auf dem Bruthaufen und muss erstmal aushärten. Ich bin mir sicher, dass sie morgen aktiv an der Brutpflege mitwirken kann.

Die Vierte

Ich habe den ganzen Tag lang Honigtropfen angeboten und jedes Mal wurden sie gründlichst aufgesaugt. Zwischenlager ist wieder einmal die Königin, die natürlich am meisten Stauraum in ihrem Körper hat. Bei so einer kleinen Kolonie wäre es ein Verlust, wenn eine Pygmäe ausfallen würde, damit sie den ganzen Tag mit dickem Bauch von der Decke hängt. Es lohnt sich noch nicht Honigtöpfe anzulegen.

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Dafür lohnt es sich für die Kolonie weiterhin Puppen aufzubeißen. Die vierte Pygmäe ist gerade eben geschlüpft und beschäftigt sich gerade mit der Körperpflege.

Die anderen Königinnen scheinen sich da noch Zeit zu lassen. In der Legegemeinschaft hat sich die untergebene Königin sich sämtliche Puppen gekrallt, während die dominante Königin das Privileg hat sich um die Larven und Eier zu kümmern. Erste Pygmäen in diesem Nest sollten bereits diese Woche schlüpfen. is dahin muss ich mich mental darauf vorbereiten meine beiden Königinnen zu trennen.

Mutige Pioniere

Heute morgen durfte ich die dritte Pygmäe begrüßen. Während die anderen beiden recht dunkel geworden sind, sticht die Neugeborene mit ihrer weißen Unschuld sofort ins Auge.

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Wenn man das obige Bild ganz genau betrachtet, sieht man, dass der Kopf der älteren Pygmäe ganz leicht rot bzw. braun ist. Es ist schon mal keine ganz schwarze Art. Die Hoffnung, dass es sich tatsächlich um Mymrmecocystus mimicus handelt besteht immer noch.

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In dem zweiten Bild kann man nochmal alle drei Pygmäen auf einen Blick sehen. Rechts unten verläuft ein kleiner Gang in die Freiheit, den ich ja selber freilegen musste. Dieser wird tatsächlich auch benutzt, hauptsächlich, um die leeren Kokonhüllen in das angeschlossene Reagenzglas zu verfrachten.

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Ich habe mir im Laufe des Tages Gurte besorgt, die ich um die Arena spannen konnte. Dadurch wird endlich genug Anpressdruck in den Ecken erzeugt, sodass der Deckel wirklich auf den Dichtungstreifen dicht aufliegt. Da aber vielleicht noch Restfeuchtigkeit im Kies vorhanden sein kann und meine PTFE Barriere sowieso unüberwindbar ist, lasse ich die Arena erstmal offen. Bei geschlossenem Deckel würde wahrscheinlich die Luftfeuchtigkeit rapide ansteigen.

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Um meinen Ameisen Futter anzubieten, habe ich die Verbindung Nest-Reagenzglas augelöst und die beiden Teile mitten in die Wanne gelegt. Auf einem Papierschnipsel habe ich per Gabel drei winzige, ungefähr 1 mm große Akazienhonigtropfen aufgetragen. Das sollte jedenfalls Ertrinkungssicher sein.

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Nach zwei Stunden wagte wahrscheinlich die älteste Pygmäe an den Ausgang und beschnupperte kurz die Luft mit den Fühlern. Kurze Zeit danach fand ich sie schon an einem der Honigtropfen. Sie sog sich zuerstmal voll, lief dann auf direktem Wege zur Königin und übergab ihr den Kropfinhalt. Danach lief sie wieder raus, um eine neue Kropfladung aufzutanken. Dieses Spiel wiederholte sich, bis es nichts mehr zu holen gab. Den letzen Rest durfte ihre Schwester haben.

Interessant war auch, dass sie anschließend im 5 cm Umkreis leicht furagiert hat. Auf soetwas muss man bei Messor barbarus ziemlich lange warten. Ich habe es nun so verstanden, dass sie vielleicht noch Hunger hat. Ich könnte einen weiteren Tropfen Honig anbieten. Letzendlich habe ich ein Stück Mehlwurm hineingegeben. Dies ist zwar eine große Beute für so eine kleine Kolonie, aber ich habe sonst keine kleineren Futtertiere zu Hause. Die anderen Königinnen haben die Mehlwürmer ja auch angenommen. Meinen Pygmäen lässt es aber kalt.