Die große Puppe ist mittlerweile sehr dunkel geworden und wird morgen oder übermorgen schlüpfen. Schon jetzt kann man über den großen Kopf staunen! Alleine eines der Kieferzangen ist schon so groß wie ein Pygmäenkopf. Da kann man sich schon denken, dass solche mächtigen Mandibeln gut zu gebrauchen sind, falls mal wieder eine Körnerschale zu hart sein sollte.

Auch die anderen Larven sind sehr stark gewachsen und teilweise sogar größer als meine Majorpuppe. Da kommen wohl noch dickere Brummer auf mich zu. Einige Arbeiterinnen waren heute Morgen damit beschäftigt gewesen, Puppen in die trockeneren Kammern abzulegen. Andere Arbeiterinnen brachten die Puppen aber wieder zurück. Hier sieht man, dass in einem Ameisenstaat auch mal Uneinigkeit herrschen kann.
Füttern tue ich zur Zeit alle zwei Tage ein Heimchen. Wahrscheinlich könnte ich sogar mehr verfüttern und sie würden dies annehmen. Vielleicht probiere ich das mal aus. Den Schwamm wasche ich ebenfalls alle zwei Tage aus, damit sie immer frisches Trinkwasser haben.