Gestern Nacht habe ich mal wieder meinen Ytong bewässert. Seit einigen Tagen versuche ich es nun schon mit ungfähr 7 ml pro Tag, um vom Ytong irgendein Feedback zu bekommen. Tatsächlich sprach der Stein zu mir und teilte mir mit, dass das zuviel ist.

Die Kammerscheiben waren beschlagen, was eindeutig auf eine Überbewässerung hindeutet. Die beschlagenen Kammerscheiben zeigten aber auch, dass mein Bewässerungssystem funktioniert. Das Kondenzwasser war wirklich nur dort vorhanden, wo ich auch bewässert habe. Hinter den drei Kammer befindet sich nämlich meine Bewässerungsbohrung.
Als ich heute Abend von der Uni nach Hause kam, begrüßte mich ganze fünf Pygmäen! Natürlich habe ich wieder einige Fotos zur Nestsituation gemacht:

Derzeit liegen noch vier Puppen herum, wovon eine kurz vor dem Schlupf steht. Alle vier werden noch Pygmäengröße haben, aber die jetzigen Larven versprechen schonmal mehr. Besonders die Larve ganz rechts fällt durch ihren massiven Körperbau auf. Wenn alles glatt läuft, sollte sie die erste Minorarbeiterin werden.

Das Familienfoto bekommt ihr natürlich auch. Das komische Ding ganz rechts ist ein bearbeitetes Stück Samen, das ich letztens VOR dem Reagenzglas gelegt habe.
Ich bin sehr zufrieden mit der derzeitigen Kolonieentwicklung. Brutfraß ist bis jetzt überhaupt nicht wahrnehmbar und Pygmäen scheinen auch ziemlich hart im nehmen zu sein. Bis jetzt gab es noch keine Todesfälle, was ich auch der Tatsache verdanken darf, dass ich im Moment keinen Honig anbiete. Honig und offenes Wasser sind wohl die häufigsten Todesursachen junger Pygmäen. Diese verfangen sich in den Tropfen recht schnell, wenn man nicht aufpasst.