Wieder sind jetzt vier weitere Tage vergangen und ich habe mal nach meiner Königin geschaut. Auch diesmal ist sie ziemlich cool geblieben. Ganz stur saß sie vor ihrem Larvenhaufen und stapelte ihre Nachkommen aufeinander.

Die Larven selber sind deutlich gewachsen und sehen richtig saftig aus. Wann es soweit ist bis sie sich verpuppen kann ich leider nicht sagen. Allzulange kann es eigentlich nicht mehr dauern. Ich schätze mal, dass es innerhalb dieser Woche noch geschehen wird.

Am Ytong habe ich auch ein wenig weitergearbeitet. Ich habe mittlerweile alle Kammern und Gänge freigemeißelt. Die Idee, einzelne Gänge mit einen dünnen Stück Plastik zu blockieren funktioniert bei dem Gängesystem, den ich gewählt habe, leider nur Suboptimal. Eventuell lasse ich das auch. Immerhin soll das Nest ja erst im Jahr 2009, also wenn das Reagenzglas zu platzen droht, bezogen werden.

Oben, wo ich den Schraubendreher durchgesteckt habe, ist der Eingang. Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich das Nest vollkommen behindertengerecht konstruiert. Die Ameisen sollen nirgendwo senkrecht hochlaufen müssen, damit sie wirklich kein Problem bekommen ihre Futterreste aus dem Nest zu bekommen. Die Gänge sind rollstuhlgerechte Rampen, wo Queen Serenity im hohem Alter mit ihrem königlichen Rollstuhl hochgeschoben werden kann. Die Rampen sind so angeordnet wie Treppen in Treppenhäuser. Innen verlaufen die Rampen, die nach oben führen, während außen es abwärts geht.

Auf der linken Seite führt ein Durchgang zu einem weiteren Nestteil, der genauso aufgebaut ist. Ich schätze mal, dass das Nest eine Kapazität von mehreren hundert Ameisen hat. Die Kammern selber sind auch nur 1 cm hoch und mehr als 2 cm tief. Die Breite ist variabel.

Als nächsten Schritt werde ich morgen die Oberseite des Ytongs bearbeiten und eine kleine Landschaft hineinmeißeln. Außerdem müssen noch die Bewässerungslöcher gebohrt werden.